Fondue für die Zukunft: 7 Tipps für einen nachhaltigeren Käsefondue-Genuss

Fondue für die Zukunft: 7 Tipps für einen nachhaltigeren Käsefondue-Genuss

Käsefondue, davon können wir nicht genug bekommen. Traditionell Schweizerisch, Ziegenkäse mit Trüffel, würziger Bauernkäse … die Variationen von leckeren Käsefondue-Rezepten sind endlos. Aber fairerweise muss man sagen, dass dieses heimliche Vergnügen an geschmolzenem Käse nicht wirklich nachhaltig ist. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, Käsefondue auf eine bewusstere Art zu genießen. Sie sind auch noch leicht auszuführen. Dazu haben wir ein paar Möglichkeiten für Sie zusammengestellt.

1. Jung, jung und nochmals jung

Die Milchproduktion hat die größten Auswirkungen auf die Umwelt, wenn es um Käse geht. Käse, der die geringste Menge an Milch benötigt, wie z. B. Jung- und Weichkäse, hat daher die geringsten Auswirkungen auf die Umwelt. Ein schmackhaftes Fondue aus jungem und weichem Käse ist also etwas besser für unseren Planeten als die Verwendung von altem und hartem Käse.

2. Bio? Sehr logisch!

Bio-Käse wird auf eine Weise hergestellt, die besser für die Umwelt und die Kühe ist. Die Kühe, die die Milch liefern, grasen auf der Weide und erhalten weder Antibiotika noch Hormone. Außerdem werden keine künstlichen Düngemittel und Pestizide verwendet. Also ja: besser für die Umwelt, die Kühe und für Sie! Probieren Sie dieses Rezept für Bio-Käsefondue einmal aus.

3. Weniger ist mehr

OK, wir verstehen. Wenn man an einen Käsefonduetopf voll mit cremigem Fondue denkt, werden die Augen größer als der Magen und man bringt bald zu viel Fonduekäse mit. Aber wenn Sie nicht mehr Käsefondue als nötig machen, vermeiden Sie Lebensmittelverschwendung und denken an den Planeten (und insgeheim an Ihre Taille). Wie viel Fonduekäse Sie pro Person benötigen, erfahren Sie hier.

4. Von Resten zu Reichtum

Bevor Sie sich auf die Suche nach den leckersten Dippern machen, sollten Sie sich ansehen, was Sie bereits in Ihrem (Kühl-)Schrank haben. Die Paprika, die Sie gestern nicht in die Nudeln getan haben, eignet sich hervorragend als Dipper. Altes Brot wegwerfen? Jammerschade! Daraus lassen sich leckere Croutons für das Fondue herstellen. Man kann wirklich mehr in das Fondue eintauchen, als man denkt.

5. Praktische Hygiene

Fonduetopf und Gabeln nach Gebrauch in die Spülmaschine stellen? Super einfach natürlich! Nur verbraucht man dann viel mehr Wasser, als wenn man es nur mit der Hand wäscht. Also krempeln Sie die Ärmel hoch und waschen Sie ab. Auch der gemeinsame Abwasch kann sehr gesellig sein. Eine Win-win-Situation.

6. Die Welt der pflanzlichen Aromen

Für die einen ist es das Fluchen in der Kirche, für die anderen die ideale Alternative: veganes Käsefondue. Pflanzliche Käseersatzprodukte verringern die Treibhausgasemissionen und den Flächenverbrauch. Außerdem kann man damit leckeres Fondue machen. Oder Sie entscheiden sich für eine Alternative mit … Nüssen! Probieren Sie dieses leckere vegane Cashew-Fondue-Rezept z. B. einmal aus. Wir – als echte Käseliebhaber – waren positiv überrascht.

7. Ein Kinderspiel

Waren Ihre Augen doch größer als Ihr Magen? Reste von Käsefondue muss man nicht wegwerfen. In einen luftdichten Behälter oder Beutel geben. Im Gefrierschrank kann man es etwa 3 Monate lang aufbewahren. Praktisch, wenn Sie Ihre eigene Käsesauce oder ein anderes Fondue machen wollen. Je öfter Sie sich dieses Vergnügen gönnen können, desto besser.

Mit diesen Tipps können Sie ein köstliches Käsefondue genießen und gleichzeitig etwas Gutes für die Erde tun. Denn ja, jedes kleine bisschen hilft. Haben Sie doch Lust auf das Fondue mit reifem Käse, auf leckere Dippers, die Sie neu kaufen, oder wollen Sie den Fonduetopf in die Spülmaschine stellen? Natürlich nichts für ungut! Tun Sie vor allem, was sich für Sie richtig anfühlt. In diesem Fall gibt es viele andere Möglichkeiten, Ihren Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten.